Date:Juni 29, 2015

Kopfschmerzen – ein Dauerleiden natürlich lindern

Kopfschmerzen mit Montmorency natürlich lindern54 Millionen Menschen in Deutschland leiden chronisch oder anfallweise an Kopfschmerzen bzw. Migräne. 8,3 Mio. nehmen regelmäßig medikamentöse Schmerzmittel – die Mehrheit von ihnen Frauen. Wenigen sind die Ergebnisse von Studien bekannt, die Möglichkeiten zur natürlichen Kopfschmerz-Vorsorge und –bekämpfung aufzeigen.

In diversen Studien in den USA und Groß Britannien wurde die außerordentliche Vitalkraft der amerikanischen Sauerkirschsorte „Montmorency“ festgestellt, deren Flavonoide als besonders starke Antioxidantien gelten, denen entzündungshemmende sowie zellschützende Wirkungen nachgesagt werden. Darüber hinaus weisen Montmorency-Kirschen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Anthozyanen (rot-violetten Pflanzenfarbstoffen) auf, welche durch Hemmung spezifischer Enzyme, bereits in kleinen Mengen eine schmerzlindernde Wirkung (vergleichbar mit gängigen Schmerzmitteln) aufweisen.

Anthozyanine sind wirksamer als Vitamin C, als Antioxidans viermal stärker als das bekannte Vitamin E (Rice-Evans 1995), und wurden in ihrer entzündungshemmenden Wirkung mit Ibuprofen, Aspirin und Naproxen verglichen (Seeram 2001).

Bezüglich des sog. COX-hemmenden Potentials entspricht nach Aussage von Wissenschaftlern eine Portion der Kirschsorte Montmorency (aus der Dose) 1,14g Aspirin, eine Portion Saftkonzentrat dem Äquivalent von 0,30g Aspirin – eine Standard Aspirintablette enthält 0,325g.

Forschungen an der Michigan State University haben ergeben, dass amerikanische Sauerkirschen die höchsten Konzentrationen an Anthozyaninen 1 und 2 enthalten, die dazu beitragen, die Enzyme Cyclooxigenase 1 und 2 (allgemein bekannt als COX-1 und COX-2) zu hemmen (Seeram und Momin et al. 2001).

Dass einige Schmerzmittel durch Hemmung von COX-1 und COX-2 wirken, ist eine mögliche Erklärung dafür, dass bei einigen Menschen diese Früchte außerdem zur Schmerzlinderung bei Arthritis und Gicht beitragen. Die Forscher fanden heraus, dass die Gattung der Montmorency Sauerkirschen im Vergleich zu verschiedenen Beeren (Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren) am meisten dieser vorteilhaften Stoffe enthalten. In Blaubeeren oder Moosbeeren wurden keine Anthozyanine 1 und 2 gefunden*. Die amerikanische Sauerkirschsorte Montmorency enthält 30 bis 40 Milligramm Anthozyanine 1 und 2 pro 100 Gramm.
Gute Aussichten für alle, die eine vollkommen natürliche Alternative zur Linderung von Kopfschmerzen suchen – einzige Nebenwirkung – der leckere Geschmack und der Wunsch nach mehr.

*Anthozyanine 1 und 2 wurden nicht gefunden in: Heidelbeeren, Kranichbeeren, Blaubeere und Holunderbeeren
Quelle: Seeram und Momin et al. 2001.